Digitale Gesundheitsanwendungen in der Routinebehandlung von Angststörungen - DiGA auf dem Weg zum therapeutischen Standard?
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noch offenAngststörungen spielten in der hausärztlichen Praxis schon immer eine große Rolle. Sie sind letztlich die am häufigsten auftretenden psychischen Störungen und dadurch mit erheblichen Kosten im Gesundheitssystem verbunden. Die im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung signifikant gehäuften Fehltage, die oft auftretenden sekundären komorbiden Störungen wie Substanzmissbrauch, Depressionen und Zwangsstörungen, machen Angststörungen angesichts der knappen Therapieplätze zu einer gesamtgesellschaftlichen Herausforderung.
Im Webinar werden zunächst die verschiedenen Formen von Angsterkrankungen dargestellt. Als eine moderne, unkomplizierte und schnell verfügbare erste Behandlungsoption, werden digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) vorgestellt und bewertet. Anhand eigener praktischer, langjähriger Erfahrungen und konkreter Fallbeispiele werden typische Verlaufsmuster in der Anwendung gezeigt und verdeutlicht, dass DiGA heutzutage in der Routinebehandlung von Angststörungen zum therapeutischen Standardrepertoire gehören.
Folgende Themenschwerpunkte erwarten Sie:
Überblick: Welche Angststörungen gibt es?
Epidemiologie/Prävalenz der häufigsten Angsterkrankungen
Zur Verfügung stehende DiGA
Einsatz von velibra in der Routineversorgung anhand von Fallbeispielen
Für das Webinar wurden 3 CME-Punkte bei der Ärztekammer Hamburg beantragt.

Otto Willich
Otto Willich ist approbierter Psychologischer Psychotherapeut im Fach Verhaltenstherapie. Seit mehr als 28 Jahren arbeitet er am Klinikum Wilhelmshaven als stationsleitender Psychologe in der Versorgung psychisch Erkrankter und übt parallel seit vielen Jahren verschiedene Dozententätigkeiten in der Psychotherapieausbildung an Instituten in Oldenburg und Bremen und an der Universität Oldenburg (Fakultät für Medizin und Gesundheitswissenschaften) als Lehrbeauftragter aus.
Noch bevor es digitale Gesundheitsanwendungen gab, hat Herr Willich mit großem Interesse die Entwicklung digitaler Therapien verfolgt und diese frühzeitig in seine Behandlungen integriert. Seinen Erfahrungsschatz auf dem Gebiet der digitalen Versorgung teilt er als Referent bei verschiedensten Formaten gern mit interessiertem Fachpersonal.