Psychische Gesundheit in der Neurologie: Digitale Wege zur Versorgung komorbider Depressionen

Fortbildung zu Depressionen als unterschätzte Komorbidität bei MS, Parkinson, Schlaganfall und SHT: Diagnostik, klassische und digitale Therapien, Apps und DiGA deprexis mit Evidenz und Integration in Klinik/Praxis; 3 CME-Punkte

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30.09.2026/17:00
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Depressionen zählen zu den häufigsten und zugleich am meisten unterschätzten Komorbiditäten bei neurologischen Erkrankungen wie Multipler Sklerose, Parkinson, Schlaganfall oder Schädel-Hirn-Trauma. Sie beeinträchtigen die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten erheblich, haben einen relevanten negativen Einfluss auf die soziale und berufliche Teilhabe der Betroffenen und können den Verlauf der neurologischen Grunderkrankung erschweren.

Diese Fortbildung vermittelt einen differenzierten Überblick über die Behandlung komorbider depressiver Störungen im neurologischen Kontext – mit besonderer Berücksichtigung digitaler Therapieoptionen. Neben marktüblichen Gesundheits-Apps rückt dabei auch die erstattungsfähige DiGA deprexis in den Fokus.

Sie erhalten praxisnahes Wissen zur differenzierten Diagnostik und Behandlung depressiver Symptome bei neurologischen Grunderkrankungen – einschließlich der Frage, wie digitale Angebote wirksam in den Therapiealltag integriert werden können.


Folgende Themenschwerpunkte erwarten Sie:

  • Psychische Komorbiditäten in der Neurologie: Prävalenz, Relevanz, Versorgungslücken

  • Depression bei MS, Parkinson, Schlaganfall & SHT: besondere Herausforderungen

  • Klassische Therapien: Medikamente, Einzel-/Gruppentherapie – Wirksamkeit im Überblick

  • Digitale Interventionen mit Evidenzbasis in der neurologischen Behandlung

  • Kommerzielle Apps: ein Marktüberblick

  • DiGA deprexis: Evidenz, Fallbeispiele & Integration in die Praxis

  • Digitale Tools wirksam in Klinik und Praxis nutzen

Das Webinar wurde bei der Ärztekammer Hamburg für 3-CME Punkte zertifiziert.

Dr. Jana Pöttgen

Dr. Jana Pöttgen

Dr. phil. Dipl.-Psych. Jana Pöttgen ist eine renommierte Psychologin und Expertin für Neuropsychologie, insbesondere im Bereich der Multiplen Sklerose (MS). Als Leiterin des Bereichs Psychologie und Neuropsychologie in der MS-Ambulanz und Tagesklinik des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) verfügt sie über umfassende Erfahrung in der Diagnostik und Behandlung kognitiver Beeinträchtigungen und Fatigue bei MS-Patient:innen. Ihre Expertise im Einsatz digitaler Gesundheitsanwendungen macht sie zu einer idealen Referentin, um Ihnen praxisnahe Einblicke und aktuelle Forschungsergebnisse zu vermitteln.

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