Psychische Gesundheit in der Neurologie: Digitale Wege zur Versorgung komorbider Depressionen
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2 CME-Punkte
kostenlos
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noch offenDepressionen zählen zu den häufigsten und zugleich am meisten unterschätzten Komorbiditäten bei neurologischen Erkrankungen wie Multipler Sklerose, Parkinson, Schlaganfall oder Schädel-Hirn-Trauma. Sie beeinträchtigen die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten erheblich, haben einen relevanten negativen Einfluss auf die soziale und berufliche Teilhabe der Betroffenen und können den Verlauf der neurologischen Grunderkrankung erschweren.
Diese Fortbildung vermittelt einen differenzierten Überblick über die Behandlung komorbider depressiver Störungen im neurologischen Kontext – mit besonderer Berücksichtigung digitaler Therapieoptionen. Neben marktüblichen Gesundheits-Apps rückt dabei auch die erstattungsfähige DiGA deprexis in den Fokus.
Sie erhalten praxisnahes Wissen zur differenzierten Diagnostik und Behandlung depressiver Symptome bei neurologischen Grunderkrankungen – einschließlich der Frage, wie digitale Angebote wirksam in den Therapiealltag integriert werden können.
Folgende Themenschwerpunkte erwarten Sie:
Psychische Komorbiditäten in der Neurologie: Prävalenz, Relevanz, Versorgungslücken
Depression bei MS, Parkinson, Schlaganfall & SHT: besondere Herausforderungen
Klassische Therapien: Medikamente, Einzel-/Gruppentherapie – Wirksamkeit im Überblick
Digitale Interventionen mit Evidenzbasis in der neurologischen Behandlung
Kommerzielle Apps: ein Marktüberblick
DiGA deprexis: Evidenz, Fallbeispiele & Integration in die Praxis
Digitale Tools wirksam in Klinik und Praxis nutzen
Das Webinar wurde bei der Ärztekammer Hamburg für 3-CME Punkte zertifiziert.

Dr. Jana Pöttgen
Dr. phil. Dipl.-Psych. Jana Pöttgen ist eine renommierte Psychologin und Expertin für Neuropsychologie, insbesondere im Bereich der Multiplen Sklerose (MS). Als Leiterin des Bereichs Psychologie und Neuropsychologie in der MS-Ambulanz und Tagesklinik des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) verfügt sie über umfassende Erfahrung in der Diagnostik und Behandlung kognitiver Beeinträchtigungen und Fatigue bei MS-Patient:innen. Ihre Expertise im Einsatz digitaler Gesundheitsanwendungen macht sie zu einer idealen Referentin, um Ihnen praxisnahe Einblicke und aktuelle Forschungsergebnisse zu vermitteln.