Leichte kognitive Beeinträchtigungen bei Erwachsenen: Ursachen, Diagnostik und Behandlungsmöglichkeiten

Fortbildung zu MCI: steigende Häufigkeit, hohe Dunkelziffer und erhöhtes Alzheimer-Risiko; vorgestellt werden Ursachen, rationale Diagnostik sowie medikamentöse und nicht-medikamentöse Therapien inkl. kognitivem Training und digitale Anwendungen

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Leichte kognitive Beeinträchtigungen (synonym: mild cognitive impairment, MCI, F06.7) nehmen in den letzten Jahrzehnten deutlich zu. In Deutschland sind geschätzt 1,5 bis 3,7 Millionen Menschen betroffen. Die tatsächliche Zahl der Betroffenen ist jedoch vermutlich höher, da nur ein kleiner Teil der Fälle rechtzeitig erkannt wird. Bei einem MCI ist das Risiko einer späteren Entwicklung zu einer Alzheimer Demenz deutlich erhöht. In der Fortbildung werden die Ursachen eines MCI, die rationale Diagnostik und die medikamentösen und nicht-medikamentösen Behandlungsmöglichkeiten vorgestellt. Bei den nicht-medikamentösen Behandlungsmöglichkeiten wird auf kognitives Training insbesondere auch in Form von digitalen Anwendungen eingegangen.

Prof. Dr. Matthias Maschke

Prof. Dr. Matthias Maschke

Abteilung für Neurologie und Neurophysiologie, Brüderkrankenhaus Trier, Campus Trier Universitätsmedizin Mainz

Vorsitzender des Demenzzentrums Trier e.V

Herr Prof. Maschke hat an der University of Minnesota in Minneapolis und am Universitätsklinikum Essen grundlagenwissenschaftlich Studien zum Thema Bewegungsstörungen (Parkinson, Kleinhirnerkrankungen) durchgeführt (u.a. in Brain, Mov Dis, J Neurophysiol publiziert). Seit 2006 leitet er die Abteilung für Neurologie am Brüderkrankenhaus Trier und ist Dozent am Campus Trier der Universitätsmedizin Mainz. Er ist zudem Vorsitzender des Demenzzentrums Trier.

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