Invirto - Die Therapie gegen Angst

Hersteller: Sympatient GmbH
Kategorie: Psyche
DiGA Status: vorläufig aufgenommen

PZN:

  • 17148043
  • 17148066
  • 17148072

Empfohlene Nutzungsdauer:

Im Durchschnitt 8 Wochen

Risikoklasse:

I

Zusatzgeräte:

ab iOS 11.0 | ab Android 6

Plattformen:

  • Android
  • iPhone

Altersgruppen:

  • 18-65
  • 65+
Anzuwenden bei:
  • F40.00
  • F40.01
  • F40.1
  • F41.0
Nicht anzuwenden bei:
  • F00
  • F01
  • F02
  • F03
  • F04
  • F05
  • F06
  • F09
  • F10
  • F11
  • F12
  • F13
  • F14
  • F15
  • F16
  • F17
  • F18
  • F19
  • F20
  • F21
  • F22
  • F23
  • F25
  • F28
  • F29
  • F30
  • F31
  • F32.2
  • F32.3
  • H54.0
  • H54.1
  • H54.4
  • H54.5
  • H81
  • H82
  • H91.3
  • I08
  • I09
  • I20
  • I22
  • I25
  • I45
  • I49
  • I50
  • I69
  • R42

Kurzbeschreibung:

Invirto ermöglicht Menschen mit einer Agoraphobie (F40.00, F40.01), mit sozialer Phobie (F40.1) und Panikstörung (F41.0) eine Behandlung ihrer Angststörung von zu Hause aus. Patientinnen und Patienten lernen von Therapeutinnen oder Ärzten begleitet mit einer App und einer Virtual-Reality-Brille unter anderem: Ihre Angst besser zu verstehen, mit hoher Anspannung umzugehen, Angstgedanken zu bewältigen und angstbesetzte Situationen wieder aufzusuchen.

Als Ärztin oder Psychotherapeut können Sie Invirto Ihren Patientinnen verschreiben und diese bei der Therapie begleiten. Die Begleitung durch Psychotherapeutinnen oder Ärzte sichert eine hochqualitative Versorgung und unterstützt die Nutzerinnen und Nutzer. Invirto ermöglicht es, die Symptome der Angststörung zu reduzieren, Vermeidungsverhalten zu verringern und wieder mehr Bewegungsfreiheit im Alltag zurückzugewinnen. Invirto basiert auf einer kognitiven Verhaltenstherapie mit Expositionstraining, die von Fachgesellschaften für die Behandlung von Angststörungen empfohlen wird.

Wirkungsweise:

Als Grundlage der Behandlung dienen Invirto die Empfehlungen der AWMF S3-Leitlinie für die Behandlung von Angststörungen. Der Leitlinie folgend bietet Invirto eine Expositionsbehandlung mit Reaktionsmanagement und kognitiver Verhaltenstherapie an.

Funktionen:

1. Digitale Verhaltenstherapie mit Expositionstraining für Angststörungen.
2. Auswahlmöglichkeit einer Therapeutin / eines Therapeuten für die begleitenden Lernvideos.
3. Kursprogramm als Video- und Audiolektionen (mehr als 14 Stunden Material).
4. Informationstool, um therapeutische Inhalte und Techniken zu vermitteln.
5. Individuelles Kursprogramm für die Angststörung.
6. Expositionsübungen in der virtuellen Realität, um zu Hause zu üben.
7. Inhalte auch nach Abschluss der Behandlung weiter verfügbar.

Evidenz:

Der medizinische Nutzen von „Invirto“ besteht in erster Linie in einer Reduktion der Angstsymptomatik einer Agoraphobie, Panikstörung oder einer sozialen Phobie. Derzeit wird Invirto im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie mit Universitätskliniken die Wirksamkeit für Betroffene einer Agoraphobie, Panikstörung oder sozialen Phobie untersucht. Vorläufige Ergebnisse belegen starke Effekte der Invirto Therapie.

Positive Versorgungseffekte:

Der medizinische Nutzen von „Invirto“ besteht in erster Linie in einer Reduktion der Angstsymptomatik einer Agoraphobie, Panikstörung oder einer sozialen Phobie. Angstpatientinnen und -patienten leiden unter belastenden körperlichen und psychischen Symptomen und sind in ihrem Bewegungsradius durch die mit Angst einhergehende Vermeidung ganzer Lebensbereiche stark eingeschränkt. Durch die störungsspezifische Behandlung der die Angst aufrechterhaltenden Faktoren und das erneute Aufsuchen von angstbesetzten Situationen wird diese Angstsymptomatik reduziert. Sekundäre Folgen der Angststörung sind oft eine Einschränkung des Funktionsniveaus im Alltag und eine Beeinträchtigung des allgemeinen Gesundheitszustands bzw. der Lebensqualität. Durch eine Verbesserung der Angstsymptomatik und das erneute Aufsuchen vorher vermiedener Situationen werden diese sekundären Folgen der Angststörung behandelt, sodass eine störungsspezifische Psychotherapie das psychische, soziale und berufliche Funktionsniveau wieder verbessert und ein Teilhabe am alltäglichen Leben ermöglicht. Durch die Reduktion der Angstsymptomatik und die Steigerung des Funktionsniveaus wird ebenfalls die Lebensqualität gesteigert.
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